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07.01.2026
Elektrotechniker installiert PV-Modul
Foto: ArGe Medien im ZVEH

Ein Elektroinnungsbetrieb aus der Region Fulda ist Opfer eines groß angelegten Betrugs geworden. Wie der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) mitteilte, entstand dem Unternehmen ein Schaden von knapp 100.000 Euro. 

Nach Angaben des Verbands wurde der Betrieb durch eine betrügerische Anfrage zur Lieferung von Solarmodulen veranlasst. Die Ware wurde in zwei Überseecontainern vom vermeintlichen Kunden direkt im Hafen von Rotterdam abgeholt. Seitdem gelten die Container als verschwunden.

Der Betrieb hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungsbehörden prüfen den Sachverhalt. Nach bisherigen Erkenntnissen existieren sowohl der angegebene Solarpark als auch der Geschäftsführer, deren Identität offenbar von den Tätern missbräuchlich genutzt wurde, um die Lieferung der Module zu erwirken.

Der Fachverband warnt vor vergleichbaren Betrugsfällen, die bereits im vergangenen Jahr bei Großhändlern zu Schäden im sechsstelligen Bereich geführt haben. Insbesondere bei hochpreisigen Bestellungen von bislang unbekannten Kunden sollte auf spätere Zahlungsziele verzichtet werden. Betriebe, die ähnliche Anfragen erhalten, werden gebeten, diese dem Landesinnungsverband unter thal@eh-nb.de zu melden, um weitere Ermittlungen zu unterstützen.

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