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14.11.2025

In der Vorweihnachtszeit greifen viele Unternehmen zu Lichterketten und Sternen, um eine festliche Stimmung zu schaffen. Doch was im Wohnzimmer problemlos funktioniert, kann im Betrieb schnell gefährlich werden: Überlastete Stromkreise, defekte Steckdosen und Brandgefahr sind häufige Folgen unsachgemäßer Installation.

Recht & Sicherheit: Vorschriften für elektrische Festbeleuchtung

Für Unternehmen gelten strenge Vorschriften: Betriebssicherheitsverordnung und DGUV Vorschrift 3 schreiben regelmäßige Prüfungen elektrischer Anlagen vor. Wer die elektrische Sicherheit vernachlässigt, riskiert Sachschäden, rechtliche Folgen und den Verlust des Versicherungsschutzes. Arbeitssicherheitsbeauftragte achten darauf, dass Fluchtwege, Feuerlöscher und Brandmelder frei bleiben. Kerzen sind wegen Brandgefahr verboten. Nur Beleuchtung mit Prüfzeichen wie CE, GS oder VDE ist erlaubt; im Außenbereich sollte die Schutzart IP44 erfüllt sein.

LED-Technik spart Strom und sorgt für Sicherheit

Mit LED-Technologie lässt sich festliche Beleuchtung im Gewerbe sicher und energieeffizient realisieren. LED-Lichterketten verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom als Glühbirnen und erzeugen deutlich weniger Wärme – ein entscheidender Sicherheitsaspekt. Bei größeren Büroflächen oder im Einzelhandel können die Energiekosten mit konventionellen Leuchtmitteln mehrere hundert Euro erreichen; LED-Technik senkt diese auf einen Bruchteil. Lichterketten sollten nicht durch Papier oder Ähnliches zugedeckt sein, damit sie sich nicht erhitzen. Nach Feierabend gilt: Lichter aus!

Smarte Steuerung verhindert Dauerbetrieb

Intelligente Beleuchtungslösungen lassen sich zeitgesteuert schalten, individuell dimmen und zentral über Smartphone oder Tablet steuern. Das verhindert, dass Beleuchtung versehentlich über Nacht oder am Wochenende läuft – ein häufiges Problem in Unternehmen. Moderne Systeme können mit der Gebäudeautomation vernetzt werden und Verbrauchsdaten in Echtzeit erfassen. So lässt sich die Weihnachtsbeleuchtung optimal ins Energiemanagement integrieren.

Überwachungssysteme schützen vor Überlastung

Professionelle Elektroinstallationen können mit intelligenten Überwachungssystemen ausgestattet werden, die vor Überlastungen warnen. Diese erkennen kritische Lastspitzen und schalten automatisch einzelne Stromkreise ab, bevor Schäden entstehen. Besonders in Unternehmen mit umfangreicher Weihnachtsbeleuchtung – etwa im Einzelhandel oder der Gastronomie – ist diese Absicherung sinnvoll. Die Systeme dokumentieren den Stromverbrauch und helfen, Einsparpotenziale zu identifizieren.

E-CHECK: Fachgerechte Prüfung schützt vor Risiken

Die Vorweihnachtszeit ist ideal für einen E-CHECK. Elektrohandwerker prüfen die Belastbarkeit der Stromkreise für die geplante Zusatzlast und identifizieren sichere Anschlusspunkte. Bei Bedarf richten sie separate Stromkreise ein und installieren FI-Schutzschalter sowie wettergeschützte Außenanschlüsse. Ein präventiver Check kostet einen Bruchteil von Brand, Betriebsausfall oder Rechtsfolgen. LED-Technik und intelligente Steuerung senken die Betriebskosten deutlich – die Investition amortisiert sich bereits in der ersten Saison.

Prüfung lohnt sich für alle Branchen

  • Einzelhandel & Gastronomie: Hohe Grundlast durch Kühlgeräte und Technik – Zusatzbeleuchtung erfordert Lastberechnung.
  • Bürogebäude & Verwaltungen: IT, Server und Klimaanlagen beanspruchen die Stromkreise stark.
  • Produktionsstätten & Lager: Oft ältere Installationen mit begrenzten Reserven.
  • Hotels & Veranstaltungsstätten: Aufwendige Beleuchtung trifft auf komplexe Elektroverteilungen.
  • Arztpraxen, Kanzleien & Dienstleister: Sensible Geräte erfordern sichere Trennung und unterbrechungsfreie Versorgung.

Wer sicher und energiesparend durch die Adventszeit kommen möchte, sollte rechtzeitig den E-CHECK durch einen qualifizierten Elektrofachbetrieb durchführen lassen. Fachbetriebe in der Nähe finden Unternehmen unter:
www.elektrohandwerk.de/fachbetriebssuche.html

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